Schlagwort-Archive: Windows

Preview von Microsoft Visual Studio 2013

Microsoft hat eine Preview Version von Visual Studio 2013 veröffentlicht, die ab sofort zum kostenlosen Download bereit steht. Vereinfachte Entwicklung über Plattformen hinweg und 5000 neue APIs sollen Developer locken.
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Opera Next auf Chromium Basis für Mac und Windows

Opera ist so etwas wie der tragische Held unter den Browsern. Viele Funktionen, ohne die wir heute nicht mehr im Internet surfen wollen kommen ursprünglich aus dem Hause Opera. Der große Durchbruch gelang trotzdem nie. Jetzt soll ein neuer Unterbau auf Basis von Chromium und Blink den Erfolg bringen. Continue reading “Opera Next auf Chromium Basis für Mac und Windows” »

IPv6 Tag – Ein Tag ohne Google und facebook?

Am 8. Juni wird das neue Internet Protokoll 6 von Google und Co. Großflächig getestet. Warum dies für einige (Mac Os X) Nutzer einen Tag ohne facebook und Co. bedeuten und was man dagegen tun kann, verrät Der Morast.

IPv4 am Ende

Vor einigen Wochen geisterten Meldungen wie „Internet Adressen werden knapp“ oder „Internet Adressen aufgebraucht“ durch den (Boulevard-) Blätterwald. Dahinter steckt die Vergabe der letzten IPv4 Adressen. IPv4 steht dabei für Internet Protokoll in Version 4. Dieses Protokoll ist das Grundgerüst des modernen Internets und stellt Adressen bereit unter denen Teilnehmer (~Computer) zu erreichen sind. Das IPv4 ist ein 32 -Bit System und bietet damit 232 Adressen, also 4294967296 eindeutige Zuordnungen.
In den Anfangstagen des Internets schien diese Summe unerreichbar, durch das rasante Wachstum des Webs wird es nun Zeit auf ein neues Protokoll zu wechseln: IPv6.

Vergrößerter Adressraum

IPv6 basiert auf einem 128 – Bit System und kommt damit auf 2128 Adressen was 3,4 * 1038 Adressen entspricht (Sextillionen, viele davon). Sollte sich die Erdbevölkerung und/ oder der Planet sich nicht drastisch vergrößern, sollte man mit diese Adressen halbwegs zukunftssicher sein. Bevor IPv6 überhaupt gestartet ist beginnt aus diesem Grund auch schon eine Datenschutz – Diskussion, die man mit Interesse verfolgen sollte. Die schiere Anzahl an IPv6 Adressen ermöglicht theoretisch jedem Endgerät eine statische IP zuzuweisen und damit das Gerät dauerhaft identifizierbar zu machen.
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Ubuntu One – Die Cloud für Windows

Ubunut One – Open Beta für Windows

Nachdem in den letzten Stunden die Nachricht, Ubuntu wolle auf „Rolling Release“, also auf kontinuierliche Updates, umstellen und so vom klassischen Release Zyklus abrücken, mächtig Staub aufwirbelte, wurde umgehend von Canonical dementiert. Das Gerücht entstammt einem missverständlichen Artikel auf The Register .
Viel erfreulicher dürfte da die Ankündigung sein, Ubuntu One auch für Windows Nutzer anzubieten. Für die Mausschubser unter den Lesern, die Ubuntu One noch nicht kennen:
Ubuntu One stelt jedem Ubuntu Nutzer kostenlos 2GB Speicherplatz in der Cloud zur Verfügung, dabei wird Ubuntu One selbstständig in das Filesystem integriert. Zusätzlich kann man weiteren Speicherplatz in 20GB Schritten kostenpflichtig hinzubuchen. Die Preise betragen momentan 2,99$ pro Monat oder bei jährlicher Bezahlung 29,99$.
Der Speicherplatz kann natürlich einfach als Dateiablage benutzt werden, sein volles Potenzial spielt die Cloud aber in anderen Bereichen aus. Das synchronisieren von Bookmarks, Kalendereinträgen und Co., gehört bei jeder Cloudanwendung zum guten Ton. Musikfreunde können über den Ubuntu One Music Store Mp3s (ohne DRM) erwerben und über die Wolke an verschiedenen Rechnern wiedergeben (via Rythmbox oder Banshee) oder an verschiedene Mobilgeräte synchronisieren. Für iPhone und Android gibt es zusätzlich Streaminglösungen im Angebot, die allerdings nach einer 30 tägigen Testphase mit 3,99$ zu Buche schlagen. Dafür kann man seine komplette Musiksammlung, sofern sie in der Cloud lagert, auf das Handy streamen.
Bei dieser Fülle an Möglichkeiten ist es umso erfreulicher nun einen Windows – Client nutzen zu können. Ein Segen für alle, die zu hause Ubuntu nutzen und am Arbeitsplatz einen Windowsrechner nutzen müssen. Zu den Windows – Features gehört die Synchronisation von Bookmarks und Kontakten. Im Windows – Client selbst ist Tomboy für Notizen und Banshee für Musik enthalten (Nebenbei eine gediegene Möglichkeit Banshee unter Windows zu nutzen, ohne selber compilieren zu müssen).
Um sich für den Ubuntu One Windows Beta – Test anzumelden, benötigt man nur die Email – Adresse, mit der man sich unter Ubuntu bei Ubuntu One anmeldet.
Hier geht es zu Feature List, Bugtracker und Beta – Anmeldung.